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 Unbegrenzte
Horizonte und Stille, Trockenheit und heiße Sonne im Sommer. Durch die trockene
Landschaft schlängelt sich der Orange River, der einmal ruhig dahinfließt in einem
flachen Bett, aber dann wieder wie wütend und tosend explodiert. Gäbe es diesen Fluß
nicht, dann wäre die Region wohl trostlos und nur von wandernden Buschmännern bewohnt
geblieben. Doch an den Ufern haben sich wohlhabende Städte und Dörfer entwickelt,
und große Landstriche haben sich aus ehemals trockenem Land in Baumwoll-, Dattel- und
Weinanbaugebiete verwandelt. Darüber hinaus haben die Diamantenfunde Kimberley zu
Ruhm und Reichtum verholfen und den Lauf der Geschichte geändert.
Eine weitere Geldquelle: die wilde und einsame östliche Küste, die für die
Fischindustrie zu den ertragreichsten der Welt zählt. Auch Kupfer bringt Geld ein; doch
für manche liegt der größte Reichtum dieser Region in der extravaganten Schönheit der
wildwachsenden Blumen im Namaqualand. Beachtenswert sind in dieser Gegend auch die
schönen Buschmannzeichnungen, die Halbedelsteine und vor allem die Gastfreundschaft der
Menschen. Vier große und eine Anzahl kleinerer Tierreservate geben dem Besucher
unzählige Gelegenheiten, "zurück zur Natur" zu gelangen. |
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Kimberley |
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 Kimberley, die Diamantenhauptstadt der Welt".
ist die größte und modernste Stadt des nördlichen Kaps - es gibt vor allem aus
historischer Sicht so viel zu sehen und zu tun. Kimberley ist auch das Tor, durch das die
meisten Reisenden in die Provinz gelangen.
Ebenfalls historisch interessant ist die Stadt Kurmann, die sich vorzüglich als
Ausgangspunkt eignet, um die Umgebung zu entdecken. Weiter westlich bieten sich als
willkommene Unterbrechung die Möglichkeiten in Upington an, und von dort ist es eine
kurze Fahrt zu den spektakulären Augrabies Fällen.
Wildlife Enthusiasten sollten ein paar Tage im Kalahari Gemsbok National Park verbringen,
und diejenigen, die auf ein einmaliges Abenteuer aus sind, sollten sich nach Richtersfeld
aufmachen. Besucher von Springbok, das im Zentrum der berühmten Wildblumenregion des
Landes liegt, finden faszinierende Spuren, die auf die frühen Tage des Kupferbergbaus
verweisen. Calvinia ist, einmal abgesehen von seiner eindrucksvollen Landschaft, bekannt
für seine saubere und klare Luft, die die Möglichkeit zu hervorragender Aussicht und zum
Beobachten der Sterne eröffnet.
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Östliche
Region |
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 Inzwischen sind die letzten Tage der Bergwerke
Kimberleys angebrochen, aber entlang dem Vaal River gibt es noch immer Menschen auf der
Suche nach dem Stein, der ihnen den plötzlichen Reichtum bringen soll.
Südlich bildet die riesige, weitläufige, mit Gras und Akazienbäumen bedeckte Karoo den
Hintergrund für verstreute Städte und Dörfer, alte Schlachtfelder und epische
Abenteuer. Dies ist gewiss keine liebliche Landschaft. Für das weite, offene Land sind
klare, trockene Luft, ein klarer Himmel, atemberaubende Sonnenuntergänge, leuchtende
Sternenhimmel und riesige Schaffarmen charakteristisch. Hier leben Farmer in den typischen
südafrikanischen "dorps", in deren Zentren jeweils eine beeindruckende, der
Dutch Refomed Church zugehörige Kirche steht; diese Menschen sind von einer
beispielhaften Gastfreundlichkeit und einer Weisheit, die auf dem Respekt vor der Natur
beruht.
Die halbwüste Wildnis der Kalahari bringt süßes Gras und wasserspeichernde Pflanzen
hervor, die ihrerseits enorme Herden wilder Tiere ernähren, die hauptsächlich in
Reservaten leben. Die Dünen und trockenen Flussläufe der Kalahari sind letztes Refugium
für ein paar nomadisierende Buschmänner (San), die hier als Jäger und Sammler in
Eintracht mit der Natur leben.
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Die
Westliche Region |
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 Hier handelt es sich um die Lower Orange Region,
Namaqualand und die Nordwest Region. Der grüne Landwirtschaftsgürtel bildet entlang dem
Orange River auf seinem Weg zum Atlantischen Ozean einen fruchtbaren Gegensatz zum
Richtersveld.
Entlang der Küste sind kleine Fischerdörfer entstanden. Einige Boote werden mit Netzen
zur See gelassen, andere tragen Taucher und Pumpen, um die Diamanten aufzusaugen, die auf
dem Meeresgrund liegen. Die Hoffnung, hier reich werden zu können, hat Leben an diese
einsame nordwestliche Ecke Südafrikas gebracht.
Der Kupferrausch von Namaqualand in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts sorgte für die
Entwicklung dieses einst unentwickelten Gebietes. Obwohl der Boom längst vorüber ist,
wird hier noch immer abgebaut. Im Frühjahr reisen viele Besucher in die Region, um sich
an den riesigen Blumenfeldern zu erfreuen. Hat es im Winter die richtige Menge geregnet,
dann verwandelt sich Namaqualand nämlich in ein bis an den Horizont reichendes
Blütenmeer.
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Unbegrenzte Horizonte und
Stille, Trockenheit und heiße Sonne im Sommer. Durch die trockene Landschaft schlängelt
sich der Orange River, der einmal ruhig dahinfließt in einem flachen Bett, aber dann
wieder wie wütend und tosend explodiert ... |
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