|

 |
|
|
|
|
| Diamond Fields und Kimberley
Sehenswürdigkeiten, Nördliches Kap: Horden von Diamantengräbern strömten nach
dieser Gegend während des größten Diamantenrausches, den es je gab. Sie durchstöberten
die Ufer und siebten den Sand, während sie rasend nach Reichtum suchten. Manchmal hielten
sich bis zu dreißigtausend Diamantengräber hier auf, die Tag und Nacht schufteten. |
|
|
|
|

 |
|
Kimberley
|
|
Obwohl
Kimberley einen an Luxus und das Romantische denken läßt, war es in seiner Glanzzeit
während der Diamantenära ein Ort, an dem Blut, Schweiß und Tränen, Risiko und
Skrupellosigkeit vorherrschten. Manche wurden reich, andere wurden hier zur Verzweiflung
gebracht. Viele Unbekannte wurden berühmt und in manchen Fällen notorisch. Luxuriöse
Wohnung erschienen im heißen, staubigen, fliegendurchsäten Gelände, zwischen Zelten und
Hütten. Zur Zeit der Jahrhundertwende hatte Kimberley sich bereits zum internationalen
Diamantenzentrum entwickelt und Südafrika war auf den Weg sich zum Industriegiganten des
Kontinentes zu entpuppen. Die Diamantenmillionäre aus Kimberley waren die finanzielle
Quelle, mit der die Goldvorkommen im Witwatersrand später gefördert wurden. Kimberley
ist heutzutage eine moderne Stadt, mit breiten, baumgesäumten Straßen, attraktiven
Parks, Gärten, bequemen Hotels und regen Einkaufszentren. Dessen außerordentliche,
abenteuerliche und dramatische Vergangenheit scheint dennoch immer noch dabeizusein. Man
kann sich leicht die Diamantengräber, Bummler, Spieler und Damen mit zweifelhaften Ruf
die damals in der staubigen, verfallenen Stadt lebten, vorstellen. |
|
 Übernachtung
- Kimberley Unterkunft |
|
Barkly
West |
|
| Barkley West ist einer der ersten Orte im
nördlichen Kapland, wo Diamantenfieber in 1869 herrschte. Sogar heute noch locken die
Funde am Vaalfluß optimistische Diamantensucher. Bei Kanteen Koppie gibt es ein
archäologisches Freiluftmuseum und Naturreservat. Im Mining Commissioners Museum
gibt es interessante Ausstellungen. |
|
Griquatown
|
|
| Am Ende des 18. Jahrhunderts ließen die
Griquas sich nördlich vom Orangefluß nieder. Viele ließen sich nieder in der Gegend,
die heute Griquatown genannt wird. Die Griquas sind Mischlinge, mit Khoikhoi- und
niederländischen Vorahnen. In 1803 wurde hier eine Missionsstation gegründet, von der
Londoner Missionsgesellschaft, die nach 1820 unter Leitung von Robert Moffat stand. Die
Missionsstation und ursprüngliche Wohnung der Familie bildet nun Teil des Mary
Moffat-Museums. Griquatown ist gegenwärtig ein wichtiges Zentrum für Wollproduktion,
Karakulpelzproduktion, Viehzucht und Asbestförderung. |
|

 |
|
Das Big Hole ("Große Loch") |
|
| Kimberley entwickelte sich rundum dieses
riesige Loch, das einst ein kleiner Hügel war, den man Colesberg Koppie nannte. Diamanten
wurden am Anfang von 1871 im Hügel entdeckt. Ein Ausblick bietet eine gute Aussicht auf
das Big Hole, das ungefähr dreihundertfünfundsechzig Meter tief ist und eine Fläche von
fast fünfzehnundeinhalb Hektar umfaßt. Von 1871 bis 1914 buddelten Gräber ungefähr
fünfundzwanzig Tonnen Sand aus der Stelle, die ungefähr vierzehnundeinhalbmillionen
Karat an Diamanten ergab. |
|
Das Bultfontein-Bergwerk |
|
| Fünf Kilometer von der Stadt entfernt, gibt
es das Bultfontein-Bergwerk, das immer noch in Betrieb ist. Führungen im Tagebau werden
montags bis freitags, zweimal pro Tag geboten und schließen eine Filmvorführung ein, die
einen Einblick in Kimberleys Geschichte, moderne Förderungs- und
Wiedergewinnungsverfahren verschafft und eine Führung durch den Tagebau. Man muß im
voraus reservieren, wenn man sich an eine Führung durch den unterirdischen Teil des
Bergwerkes beteiligen möchte. |
|
Das
Diggers-Denkmal |
|
| Dieses Denkmal, das den Diamantengräbern
gewidmet ist, besteht aus einem Brunnen und einer Statue und zeigt ein Diamantensieb, das
von fünf lebensgroßen Diamantengräbern gehalten wird |
|
Die Duggan-Cronin-Galerie |
|
| Diese Galerie besitzt eine hervorragende
Sammlung von ungefähr achttausend Aufnahmen von Eingeborenen im südlichen Afrika, die
Alfred Duggan-Cronin zwischen 1919 und 1939 machte. Außer seiner Begabtheit als
Photograph war dieser Ire auch der Leiter eines Bergwerkes. Bergarbeiter wurden fast
überall im südlichen Afrika unter den Eingeborenen für die Bergwerke geworben. Damals
blieben sie ihren eigenen Haarstilen, Gesichtsverzierungen und ihrer Tracht treu. Mit der
Zeit änderte das und es wird bestimmt nie wieder eine solche einzigartige Sammlung geben.
Die Galerie bietet einen Einblick in die Geschichte. Die Galerie ist montags bis freitags
geöffnet, von 9 Uhr bis 17 Uhr, samstags, von 9 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr,
und sonntags, von 14 Uhr bis 17 Uhr. Sie ist am Karfreitag und am Weihnachtstag
geschlossen. |
|
Dunluce |
|
| Diese Wohnung, die wahrscheinlich eine der
prächtigsten Wohnungen in Kimberley ist, wurde in 1817 errichtet und gilt als ein
hervorragendes Beispiel für den architektonischen Stil, der in der späten
viktorianischen Ära für Wohnungen galt. Das Herrenhaus ist nun ein Teil des
McGregor-Museums. Führungen können im Museum geregelt werden. |
|
Das Honoured Dead-Denkmal |
|
| Dieses Denkmal, das von Sir Herbert Baker
entworfen wurde und mit Granit aus den Matopohügeln in Zimbabwe (das frühere Rhodesien)
errichtet wurde, ist denjenigen gewidmet, die starben bei der Verteidigung von der Stadt,
als sie in 1899 und 1900 belagert wurde. |
|
Kimberley
Africana Museum |
|
| Außer einer der besten Sammlungen von
afrikanischen Werken, die oft für Forschungszwecke herangezogen wird, enthält die
Bibliotheke auch die tswanasche Übersetzung der Bibel, die der Missionär Robert Moffat
anfertigte. Moffat übersetzte als erster die Bibel in eine afrikanische Sprache. |
|
Das Kimberleyer Bergbaumuseum |
|
| Dieses Freiluftmuseum neben das Big Hole gilt
als eines der Besten und stellt das Kimberley dar, wie es während des Diamantenrausches,
zu Zeiten seiner Blüte in der viktorianischen Ära war. Es gibt hier Läden und Häuser,
eine Kirche, ein Lokal für Diamantengräber, die Barney Barnato-Boxanstalt und der
Eisenbahnwaggon den der Vorstand von De Beers nutzte. In der Vekehrsmittelhalle gibt es
ein Sortiment von Fahrzeugen aus dem späten 19. Jahrhundert. In der De Beers-Halle werden
ungeschliffene Diamanten, verschiedenfarbige Steine und Schmuck ausgestellt. Weiter gibt
es den 616er und das Eureka. Der 616er ist ein sechshundertundsechzehn- karatiger Diamant
und gilt weltweit, als der größte ungeschliffene Diamant. Das Eureka ist der erste
Diamant, der in Südafrika entdeckt wurde. Das Museum ist täglich geöffnet, von 8 Uhr
bis 18 Uhr. |
|
Kimberleys Straßenbahn |
|
| Diese restaurierte Straßenbahn aus dem
frühen 20. Jahrhundert befördert Passagiere jede Stunde vom Rathaus zum Bergbaumuseum.
Die Fahrt führt an historisch interessante Gebäude vorbei. Sonderfahrten können beim
Kimberley Information Office geregelt werden. |
|
Magersfontein Battlefield
|
|
| This famous Anglo-Boer War battlefield was
the scene in December 1899 of a fierce battle between Boers and British soldiers. A field
museum containing displays of uniforms, equipment, weapons, documents and photographs
relating to the battle is situated on the site. |
|
Das
McGregor-Museum |
|
Dieses Museum ist in einem
graziösen Gebäude gelegen, das in 1897 als ein Sanatorium errichtet wurde und später,
während der Belagerung von Kimberley, Cecil John Rhodes Sitz war. Das McGregor-Museum
bietet eine Sammlung von naturgeschichtlichen Gegenständen und Gegenständen aus der
Buschmännerkultur. Weiter gibt es Ausstellungen, die einen Einblick über das frühe
Kimberley und dessen Entwicklung verschafft, mit inbegriff von der Glanzzeit der Stadt.
Man kann einen Rundgang machen, bei dem das Geschichtliche der Schwerpunkt ist, der beim
Museum anfängt. Dieser Rundgang wird Ihnen einen Einblick verschaffen, über den
erhabenen Luxus, den die Erfolgreichen in Kimberleys frühen Jahren genossen und schließt
manche der Sehenswürdigkeiten der Stadt ein, die von historischem Interesse sind. Beim
Information Office kann man sich eine Mappe beziehen. |
|
Das Pioneers Of Aviation-Luffahrtmuseum |
|
| Kimberley war sozuagen der Geburtsort des
Luftverkehrs in Südafrika. Das Museum ist an der Stelle, wo Südafrikas erste Ausbildung
für Piloten in 1913 stattfand. Es gibt hier eine Nachbildung der damaligen Flugzeughalle
und des Compton-Peterson Doppeldeckers, der für die Ausbildung verwendet wurde, und
Aufnahmen vom frühen Flugverkehr. Während des zweiten Weltkrieges wurden viele Piloten
in Kimberley ausgebildet, infolge des Empire Air Training Scheme. Diese Schule für
Flieger verwandelte sich anschließend zur südafrikanischen Luftwaffe. |
|
Rudd House |
|
| Dieses elegante Haus, das in 1888 errichtet
wurde, wurde vom Bergbaumagnaten H.P. Rudd bewohnt. Es wurde peinlich und opulent
restauriert im Stil der Zeit. Führung kann im McGregor-Museum geregelt werden. |
|
Der Vaalbos-Nationalpark |
|
 » Vaalbos
National Park: Dieser Nationpark umfaßt eine Fläche von dreiundzwanzigtausend
Hektar. Man bemüht sich hier hauptsächlich, um eine östliche Art des schwarzen Nashorns
und drei Vegetationsarten zu schützen. Die Vegetationsarten sind das kalaharische
Dorngestrüpp, die Karoo-Landschaft und das Grasland. Im Reservat gibt es fünfzehn große
Säugetierarten und ungefähr einhundertundsechzig Vogelarten. Zu den Säugetieren, die
hier vorhanden sind, zählen das weiße Nashorn, der käpische Büffel, das Burchellzebra
und eine Anzahl von Antelopenarten. Zu den Vogelarten des Nationalparkes zählen der
Kampfadler, der afrikanische Fischadler, der seltsame käpische Geier und der Koribuzzard. |
|
« Südafrika
Sehenswürdigkeiten | Südafrika Golfreisen » |
|
|
|