Diamond Fields Sehenswürdigkeiten

Diamond Fields Sehenswürdigkeiten und Reiseziele

Horden von Diamantengräbern strömten nach dieser Gegend während des größten Diamantenrausches, den es je gab. Sie durchstöberten die Ufer und siebten den Sand, während sie rasend nach Reichtum suchten. Manchmal hielten sich bis zu dreißigtausend Diamantengräber hier auf, die Tag und Nacht schufteten.

Zeitweise arbeiteten bis zu 30 000 Bagger den ganzen Tag und bis weit in die Nacht hinein. Obwohl der Name Kimberley Bilder von Glamour und Romantik heraufbeschwört, war die Blütezeit des Diamanten eine Ära von Blut, Schweiß und Tränen, hohen Einsätzen und rücksichtslosen Machtkämpfen.

Kimberley entwickelte sich um das riesige Loch im Boden, früher ein kleiner Hügel, bekannt als Colesberg Koppie, wo Anfang 1871 Diamanten entdeckt wurden. Eine Aussichtsplattform bietet einen guten Blick auf das 365 m tiefe Big Hole, das ein Gebiet nahe 15 m umfasst , 5 ha. Zwischen 1871 und 1914 bemühten sich die Menschen, rund 25 Millionen Tonnen Erde vom Standort zu entfernen. Es ergab etwa 14,5 Millionen Karat Diamanten.

Reiseziehle und Regionen

Touristische Highlights

Diamond Fields Sehenswürdigkeiten

Kimberley

Obwohl Kimberley einen an Luxus und das Romantische denken läßt, war es in seiner Glanzzeit während der Diamantenära ein Ort, an dem Blut, Schweiß und Tränen, Risiko und Skrupellosigkeit vorherrschten. Manche wurden reich, andere wurden hier zur Verzweiflung gebracht. Viele Unbekannte wurden berühmt und in manchen Fällen notorisch. Luxuriöse Wohnung erschienen im heißen, staubigen, fliegendurchsäten Gelände, zwischen Zelten und Hütten.

Zur Zeit der Jahrhundertwende hatte Kimberley sich bereits zum internationalen Diamantenzentrum entwickelt und Südafrika war auf den Weg sich zum Industriegiganten des Kontinentes zu entpuppen. Die Diamantenmillionäre aus Kimberley waren die finanzielle Quelle, mit der die Goldvorkommen im Witwatersrand später gefördert wurden. Kimberley ist heutzutage eine moderne Stadt, mit breiten, baumgesäumten Straßen, attraktiven Parks, Gärten, bequemen Hotels und regen Einkaufszentren. Dessen außerordentliche, abenteuerliche und dramatische Vergangenheit scheint dennoch immer noch dabeizusein. Man kann sich leicht die Diamantengräber, Bummler, Spieler und Damen mit zweifelhaften Ruf die damals in der staubigen, verfallenen Stadt lebten, vorstellen.

Barkly West

Barkley West ist einer der ersten Orte im nördlichen Kapland, wo Diamantenfieber in 1869 herrschte. Sogar heute noch locken die Funde am Vaalfluß optimistische Diamantensucher. Bei Kanteen Koppie gibt es ein archäologisches Freiluftmuseum und Naturreservat. Im Mining Commissioner’s Museum gibt es interessante Ausstellungen.

Griquatown

Am Ende des 18. Jahrhunderts ließen die Griquas sich nördlich vom Orangefluß nieder. Viele ließen sich nieder in der Gegend, die heute Griquatown genannt wird. Die Griquas sind Mischlinge, mit Khoikhoi- und niederländischen Vorahnen. In 1803 wurde hier eine Missionsstation gegründet, von der Londoner Missionsgesellschaft, die nach 1820 unter Leitung von Robert Moffat stand. Die Missionsstation und ursprüngliche Wohnung der Familie bildet nun Teil des Mary Moffat-Museums. Griquatown ist gegenwärtig ein wichtiges Zentrum für Wollproduktion, Karakulpelzproduktion, Viehzucht und Asbestförderung.

Diamond Fields Reiseziele

Das Big Hole ("Große Loch")

Kimberley entwickelte sich rundum dieses riesige Loch, das einst ein kleiner Hügel war, den man Colesberg Koppie nannte. Diamanten wurden am Anfang von 1871 im Hügel entdeckt. Ein Ausblick bietet eine gute Aussicht auf das Big Hole, das ungefähr dreihundertfünfundsechzig Meter tief ist und eine Fläche von fast fünfzehnundeinhalb Hektar umfaßt. Von 1871 bis 1914 buddelten Gräber ungefähr fünfundzwanzig Tonnen Sand aus der Stelle, die ungefähr vierzehnundeinhalbmillionen Karat an Diamanten ergab.

Das Bultfontein-Bergwerk

Fünf Kilometer von der Stadt entfernt, gibt es das Bultfontein-Bergwerk, das immer noch in Betrieb ist. Führungen im Tagebau werden montags bis freitags, zweimal pro Tag geboten und schließen eine Filmvorführung ein, die einen Einblick in Kimberleys Geschichte, moderne Förderungs- und Wiedergewinnungsverfahren verschafft und eine Führung durch den Tagebau. Man muß im voraus reservieren, wenn man sich an eine Führung durch den unterirdischen Teil des Bergwerkes beteiligen möchte.

Das Diggers-Denkmal

Dieses Denkmal, das den Diamantengräbern gewidmet ist, besteht aus einem Brunnen und einer Statue und zeigt ein Diamantensieb, das von fünf lebensgroßen Diamantengräbern gehalten wird.

Die Duggan-Cronin-Galerie

Diese Galerie besitzt eine hervorragende Sammlung von ungefähr achttausend Aufnahmen von Eingeborenen im südlichen Afrika, die Alfred Duggan-Cronin zwischen 1919 und 1939 machte. Außer seiner Begabtheit als Photograph war dieser Ire auch der Leiter eines Bergwerkes. Bergarbeiter wurden fast überall im südlichen Afrika unter den Eingeborenen für die Bergwerke geworben. Damals blieben sie ihren eigenen Haarstilen, Gesichtsverzierungen und ihrer Tracht treu. Mit der Zeit änderte das und es wird bestimmt nie wieder eine solche einzigartige Sammlung geben. Die Galerie bietet einen Einblick in die Geschichte. Die Galerie ist montags bis freitags geöffnet, von 9 Uhr bis 17 Uhr, samstags, von 9 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr, und sonntags, von 14 Uhr bis 17 Uhr. Sie ist am Karfreitag und am Weihnachtstag geschlossen.

Diamond Fields Sehenswürdigkeiten und Reiseziele

Dunluce

Diese Wohnung, die wahrscheinlich eine der prächtigsten Wohnungen in Kimberley ist, wurde in 1817 errichtet und gilt als ein hervorragendes Beispiel für den architektonischen Stil, der in der späten viktorianischen Ära für Wohnungen galt. Das Herrenhaus ist nun ein Teil des McGregor-Museums. Führungen können im Museum geregelt werden.

Das Honoured Dead-Denkmal

Dieses Denkmal, das von Sir Herbert Baker entworfen wurde und mit Granit aus den Matopohügeln in Zimbabwe (das frühere Rhodesien) errichtet wurde, ist denjenigen gewidmet, die starben bei der Verteidigung von der Stadt, als sie in 1899 und 1900 belagert wurde.

Kimberley Africana Museum

Außer einer der besten Sammlungen von afrikanischen Werken, die oft für Forschungszwecke herangezogen wird, enthält die Bibliotheke auch die tswanasche Übersetzung der Bibel, die der Missionär Robert Moffat anfertigte. Moffat übersetzte als erster die Bibel in eine afrikanische Sprache.

Das Kimberleyer Bergbaumuseum

Dieses Freiluftmuseum neben das Big Hole gilt als eines der Besten und stellt das Kimberley dar, wie es während des Diamantenrausches, zu Zeiten seiner Blüte in der viktorianischen Ära war. Es gibt hier Läden und Häuser, eine Kirche, ein Lokal für Diamantengräber, die Barney Barnato-Boxanstalt und der Eisenbahnwaggon den der Vorstand von De Beers nutzte. In der Vekehrsmittelhalle gibt es ein Sortiment von Fahrzeugen aus dem späten 19. Jahrhundert.

In der De Beers-Halle werden ungeschliffene Diamanten, verschiedenfarbige Steine und Schmuck ausgestellt. Weiter gibt es den 616er und das Eureka. Der 616er ist ein sechshundertundsechzehn- karatiger Diamant und gilt weltweit, als der größte ungeschliffene Diamant. Das Eureka ist der erste Diamant, der in Südafrika entdeckt wurde. Das Museum ist täglich geöffnet, von 8 Uhr bis 18 Uhr.

Diamond Fields Sehenswürdigkeiten und Reiseziele

Kimberleys Straßenbahn

Diese restaurierte Straßenbahn aus dem frühen 20. Jahrhundert befördert Passagiere jede Stunde vom Rathaus zum Bergbaumuseum. Die Fahrt führt an historisch interessante Gebäude vorbei. Sonderfahrten können beim Kimberley Information Office geregelt werden.

Magersfontein Battlefield

This famous Anglo-Boer War battlefield was the scene in December 1899 of a fierce battle between Boers and British soldiers. A field museum containing displays of uniforms, equipment, weapons, documents and photographs relating to the battle is situated on the site.

Das McGregor-Museum

Dieses Museum ist in einem graziösen Gebäude gelegen, das in 1897 als ein Sanatorium errichtet wurde und später, während der Belagerung von Kimberley, Cecil John Rhodes Sitz war. Das McGregor-Museum bietet eine Sammlung von naturgeschichtlichen Gegenständen und Gegenständen aus der Buschmännerkultur.

Weiter gibt es Ausstellungen, die einen Einblick über das frühe Kimberley und dessen Entwicklung verschafft, mit inbegriff von der Glanzzeit der Stadt. Man kann einen Rundgang machen, bei dem das Geschichtliche der Schwerpunkt ist, der beim Museum anfängt. Dieser Rundgang wird Ihnen einen Einblick verschaffen, über den erhabenen Luxus, den die Erfolgreichen in Kimberleys frühen Jahren genossen und schließt manche der Sehenswürdigkeiten der Stadt ein, die von historischem Interesse sind. Beim Information Office kann man sich eine Mappe beziehen.

Das Pioneers Of Aviation-Luffahrtmuseum

Kimberley war sozuagen der Geburtsort des Luftverkehrs in Südafrika. Das Museum ist an der Stelle, wo Südafrikas erste Ausbildung für Piloten in 1913 stattfand. Es gibt hier eine Nachbildung der damaligen Flugzeughalle und des Compton-Peterson Doppeldeckers, der für die Ausbildung verwendet wurde, und Aufnahmen vom frühen Flugverkehr. Während des zweiten Weltkrieges wurden viele Piloten in Kimberley ausgebildet, infolge des Empire Air Training Scheme. Diese Schule für Flieger verwandelte sich anschließend zur südafrikanischen Luftwaffe.

Rudd House

Dieses elegante Haus, das in 1888 errichtet wurde, wurde vom Bergbaumagnaten H.P. Rudd bewohnt. Es wurde peinlich und opulent restauriert im Stil der Zeit. Führung kann im McGregor-Museum geregelt werden.

Der Vaalbos-Nationalpark

Dieser Nationpark umfaßt eine Fläche von dreiundzwanzigtausend Hektar. Man bemüht sich hier hauptsächlich, um eine östliche Art des schwarzen Nashorns und drei Vegetationsarten zu schützen. Die Vegetationsarten sind das kalaharische Dorngestrüpp, die Karoo-Landschaft und das Grasland. Im Reservat gibt es fünfzehn große Säugetierarten und ungefähr einhundertundsechzig Vogelarten. Zu den Säugetieren, die hier vorhanden sind, zählen das weiße Nashorn, der käpische Büffel, das Burchellzebra und eine Anzahl von Antelopenarten. Zu den Vogelarten des Nationalparkes zählen der Kampfadler, der afrikanische Fischadler, der seltsame käpische Geier und der Koribuzzard.

Diamond Fields Sehenswürdigkeiten und Reiseziele
Seit 1999 vertrauensvoller Partner rund um Ihre Südafrika-Reise